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Vom Zweck Zum Stil
History - 1940s
History - 1940s

1940er

2. KAPITEL: VOM ZWECK ZUM STIL

1880s-1930s
1940s-1950s
1950s-1960s
1970s-2010s
2017 - 140 JAHRE

VON ZWECKMÄSSIGKEIT ZU DESIGN

Kapitel 2

1932 knüpft Willy Breitling an die Innovationen seiner Familie an und wendet sich der Luftfahrt zu, da er deren zukünftige Bedeutung erkannte. In den späten 1930ern wurden die Bordchronographen von Breitling zu unverzichtbaren Cockpit-Instrumenten und sicherten den Ruf der Marke in der Luftfahrt. Trotz der Widrigkeiten des Zweiten Weltkriegs führte Willy – geleitet von seinem persönlichen Geschmack – die ersten stilistischen Armbanduhren von Breitling ein, die Premier, Duograph und Datora, und stellte sicher, dass Praktikabilität und Raffinesse das Herz der Marke blieben.

1938

DIE ABTEILUNG HUIT AVIATION

Breitling gründete die Abteilung HUIT Aviation, um den Bedarf der militärischen und zivilen Luftfahrt an zuverlässigen Bordinstrumenten zu decken. Diese spezialisierte Abteilung entwickelte, produzierte und testete Produkte unter schwierigen Bedingungen – an Land und über den Wolken. Das eigens dafür eingerichtete Labor verfügte über einen Mikrooszillographen für das radioelektrische Uhrwerk, Temperatursimulatoren im Bereich von -40 °C bis +100 °C und Vibrationstische für Belastungstests. Die Bemühungen zahlten sich 1939 aus, als Breitling vom britischen Luftfahrtministerium den Auftrag erhielt, die Royal Air Force mit Bordchronographen auszustatten. Damit etablierte sich HUIT gerade zu Beginn des Krieges als wichtiger Lieferant für die Luftfahrt. 

Die Abteilung HUIT Aviation wurde nach der bemerkenswerten achttägigen Gangreserve ihrer Instrumente benannt.

1940
1940

1940

RUNDER RECHENSCHIEBER  

Breitling patentierte einen innovativen Chronographen mit rundem Rechenschieber, auf Tachymeter, Entfernungsmesser, Pulsmesser und verschiedene mathematische Operationen problemlos durchgeführt werden konnten. Die daraus resultierende Uhr aus dem Jahr 1942 mit dem Namen «Chronomat» (eine Abkürzung von «Chronographe-Mathematique») war eine raffinierte Werkzeuguhr, die Funktion und Eleganz mit schlanken Linien, einem schmalen Profil und einem harmonischen Zifferblatt in Einklang brachte. Es wurde zu einem Favoriten unter Sport-, Industrie- und Technikprofis.

1943

DIE PREMIER  

Willy Breitling erkannte die Kriegsmüdigkeit der Menschen und die Sehnsucht nach einer Rückkehr zum Glamour und führte die Premier-Linie ein – Zeitmesser, die über die Funktion hinausgingen und einer anspruchsvollen Kundschaft einen neuen Standard an Eleganz boten. Aufbauend auf diesem Erfolg lancierte Willy den Duograph, einen ausgeklügelten Schleppzeiger-Chronographen für die Zeitmessung von zwei gleichzeitigen Ereignissen, und später die Datora, die Tages-, Datums- und Mondphasenanzeige in einem ausgewogenen, stilvollen Design kombinierte. Alle drei Modelle verfügten über raffinierte Zifferblätter, elegante Gehäuse – oft aus massivem Gold – und sorgfältige Details, die das Engagement von Breitling für Innovation und Ästhetik verdeutlichen. 

1943
1943
Der Name «Premier» (französisch für «Erste») war kein Zufall. Sie ist die erste Uhr von Breitling, bei der Eleganz an erster Stelle steht – sie wurde nicht nur für die Funktion, sondern auch für das Aussehen geschaffen. Der Name spiegelt auch die Verpflichtung zu Spitzenleistungen wider: bei Handwerkskunst, Materialien und Design.

WORN BY WOMEN FIRST
WORN BY WOMEN FIRST
VON FRAUEN ZUERST GETRAGEN

Ursprünglich für militärische Präzision unter anspruchsvollen Flugbedingungen konstruiert, entwickelte sich die Premier-Linie bald zu einem Symbol für den Glamour der Nachkriegszeit. In Anlehnung an die stilvolle Persönlichkeit von Willy Breitling selbst griffen die Premier-Zeitmesser den Zeitgeist mit wunderschön gefertigten Uhren aus massivem Gold und Edelstahl auf, darunter die ersten Chronographen für Damen.  

Willy Breitlings Ehefrau Beatrice war Jahrzehnte vor der Prägung des Begriffs die ultimative Uhren-Influencerin, die nicht nur als Resonanzboden für viele wichtige Entscheidungen fungierte, sondern auch als inspirierender «Inbegriff von Anmut und Glamour», wie sich ihr Sohn Gregory später erinnerte. 

In den 1940ern und 1950ern erweiterte Breitling sein Angebot für Damen mit einer Reihe von zierlichen Cocktail- und Schmuckuhren sowie Zeitmesserbroschen, Anhängern und sogar Geldklammern. Die «Vigneronne» ist ein bezeichnendes Beispiel: Eine Brosche mit einem versteckten Zeitmesser aus 18 Karat Gold, Diamanten, Rubinen und Smaragden. Im Katalogeintrag wurde sie als «getreue Nachbildung der Tasche eines Schweizer Traubenpflückers» beschrieben. 

PURPOSE TO STYLE - block 1
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PURPOSE TO STYLE - block 2
PURPOSE TO STYLE - block 2
PURPOSE TO STYLE - block 2
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Ähnlich wie bei den Herrenuhren von Breitling stand auch bei den Damenuhren zunächst die Funktionalität im Vordergrund: Es handelte sich vor allem um ...

1950er – 1960er Jahre

Breitling: 140 Jahre in 140 Geschichten

Entdecken Sie das reiche Erbe von Breitling in unserem neuen Buch zum Jubiläum: 140 Jahre in 140 Geschichten. Verfolgen Sie unsere Entwicklung von den bescheidenen Anfängen in Léon Breitlings Atelier in Saint-Imier zu einem der bedeutendsten Uhrenhersteller des 21. Jahrhunderts.

COMMEMORATIVE BOOK
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